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Wegen verschiedener Delikte im Jahre 1901 nach Deutschland geschubbt (ausgewiesen), schrieb er vorher folgendes Abschiedslied – im Untersuchungskittchen (Gefängnis) des deutschen Konsulats. Als Herr von Versen wird in der Fußnote bei Ostwald der wegen seiner Grobheiten berühmte deutsche Vizekonsul benannt, Herr von Stamerich ist der deutsche Generalkonsul. „Wenn Pulvermachers Blut „südlich“ wallte, so ist darunter zu verstehen, daß er 10-12 Schnäpse hinter die Binde gegossen hat.“ Der Stadtteil Jedi Kuli (Yedikule), Burg der Sieben Türme, gehört zu Konstantinopel. Klempners Karl ist der Ortspolizist mit seinem Helm. Winde ist das Wort für Haus (linke Winde= Arbeitshaus) und der „Servet“ ist die „gelesenste, in französischer und türkischer Sprache erscheinende Zeitung in Konstantinopel (Ostwald 1904 S. 88). An anderer Stelle, im zweiten Bändchen der Lieder aus dem Rinnstein, beschreibt Hans Ostwald einen „Pulverkarl“. Dieser handelt mit Putzpulver, Patentwichse und Fleckseife. Das Putzpulver ist fein gesiebte Holzasche und in Päckchen verpackt. Auf dem Etikett ist es als K.K. österr. Universal-Putzpulver angepriesen. Die Patentwichse ist gewöhnliche Wichse mit Wasser verdünnt und in kleine Flaschen gefüllt. Die Fleckseife, gleichfalls gewöhnliche Seife, ist in kleine Stückchen geschnitten und einzeln in Silberpapier verpackt. Natürlich fehlen auch bei Wichse und Seife pompöse Etiketten nicht, z.B. „Preisgekrönte Gesundheitspatentwichse“, Goldene Medaille Paris 21864, Silberne Medaille Berlin usw. (Ostwald S.65)
Weblinks und Einzelnachweise
- Das Wort „Kunde“ setzt Hans Ostwald im Vorwort seines ersten Bändchens gleich mit „Wanderer“. Tatsächlich bezeichneten sich die Handwerksgesellen auf der Walze selbst mit diesem Wort und es wurde später von den Müßiggängern, den „duften Kunden“, die eher geregelter Arbeit auswichen, als siehe Zeichen der Zugehörigkeit (Lipping/Grabendorff 1984 S.168ff.) ↩︎
Einzelnachweise Bilder
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